QSL-Karten Die Bestätigungskarte (QSL-Karte) für eine Funkverbindung war für mich immer das "Salz in der Suppe" des Amateurfunks. Ich habe jede neue Verbindung pro Band und je Betriebsart stets mit einer QSL-Karte bestätigt. Der QSL-Eingang war leider recht spärlich. Ich erinnere mich gern an die 50er Jahre, als ich von vielen DX-Stationen QSL-Karten mit persönlichen Anmerkungen über das geführte QSO erhielt. Das hat sich inzwischen geändert. Die Anzahl der gefahrenen QSOs hat sich drastisch erhöht - wegen der Conteste und vor allem wegen der neuen digitalen Betriebsarten, anfangs u.a. PSK und jetzt FT4 und FT8. Ich versende seit dem 09.02.2018 nur noch Büro-Karten an wenige Stationen. Allerdings beantworte ich alle eintreffenden Büro-Karten. Die QSOs werden jetzt über eQSL, LoTW und Clublog bestätigt. Das klappt gut. Auch Diplome kann man elektronisch ohne Papier-QSLs bekommen, z.B. bei eQSL, ARRL und DARC. Inhalt:
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Meine "Trophäen" |
Hier QSL-Karten, über die ich mich besonders freue: |
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Dieter (DJ3JC) und ich, wir haben zusammen die Lizenz gemacht. Meine Lizenzurkunde ist datiert auf den 26.06.1956. Natürlich fanden die ersten QSOs zwischen uns beiden statt. Unser Erst-QSO war am 05.07.1956. |
Besondere Freude bereiten Funkverbindungen mit berühmten Persönlichkeiten, besonders wenn man dann auch die QSL-Karte erhält. Dazu gehörte OM Ernst Krenkel, er führte das ungewöhnliche Rufzeichen "RAEM". Die Erklärung dazu findet man auf der Rückseite seiner QSL-Karte: "RAEM was the call of S/S CHELUSKIN smashed by ice in the polar sea in 1934. I was there the chief operator. Since then RAEM is my personel amateur call." |
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In den 1960er Jahren bereiste Gus Browning die Welt und aktivierte erstmals einige "Entities". Ich habe ihn leider nur ein Mal erwischt. Nicht alle seiner Aktivierungen wurden anerkannt - siehe Internet!: |
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In den 1970er Jahren konnte ich an meinem Wohnort nur schlecht Amateurfunk betreiben: BCI, TVI! Aber wir hatten einen Kleingarten, in dem ich zeitweilig Antennen aufbauen konnte. Ich beschaffte mir einen FB33, den ich noch heute betreibe. Von dort hatte ich auch einige QSOs über den Amateurfunk-Satelliten AO10.
Insbesondere ein besonderes direkt-QSO vom Garten aus gelang mir: Die Bedingungen waren schlecht, aber eine Station rief CQ und eine Verbindung kam zustande: |
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Eine russische Antarktisstation auf der Novolazareuskaya Base |
QSL Auswahl |
Aktuell habe ich ganz gute Antennen-Möglichkeiten. Hier einige meiner besonderen QSL-Karten: |
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Die DXpedition von D68C auf den Comoren war für mich die gelungenste. Ich habe die Station 13 mal von 80 m bis 10 m gearbeitet - leider nicht auf 160 m. |
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DXpedition nach Baker Howland Island (KH1) in 2002. QSO in PSK31 |
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QSL-Karten von Vladimir, UA4WHX, aus seinen zahlreichen Besuchen fremder Länder. Die Karten erhielt ich via Büro im Februar 2015 - vielen Dank Vladimir!
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Meine QSL-Karten |
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Meine erste QSL, vom spärlichen Taschengeld finanziert, 1956 bis 1960 |
Ab 1960 in Salzgitter-Lebenstedt, OV H21, H33 |
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Ab 1964 in Braunschweig, H03 |
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eQSL |
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aktuelle QSL |
"Most wanted DXCC 2005" Mehrfach habe ich Unterlagen - QSL-Karten, Manuals usw. - von verstorbenen OM/YL vor dem Container gerettet. Dabei waren Hans, DL6NB, und seine YXL Susi, DJ2YL. Beide waren "Top-Dxer" mit sehr vielen ersten Plätzen bei internationalen Contesten. Sie verfügten auch über eine sehr leistungsfähige Station. Ihre Urkunden, Pokale und Plaketten habe ich dem DARC übergeben. Die QSL-Karten gingen an die QSL-Collection.
Ich habe mir lediglich QSL-Karten von den ersten 20 "Most wanted DXCC" aus dem Jahr 2005 aufgehoben, die ich anschließend wiedergebe. Es sind die Länder:
Scarborougt Reef, BS7H Einge der DXCCs sind noch immer unter den "TOP 10" |
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Der besondere Postweg So findig war die Post, einen Adressaten herauszufinden. Folgenden Brief erhielt ich 1961 mit einer QSL-Karte einer Station aus Kostroma, ehem. UdSSR. Nachporto brauchte ich übrigens nicht zu bezahlen!
Zur Homepage Zuletzt geändert: 13.01.2025 |